Anleitungen
mod_rewrite unter Suse PDF Print E-mail
Written by Farschad Etemad   
Friday, 12 February 2010 13:05

Bei einer Suse-Installation das Apache Modul mod_rewrite (aus mir unerfindlichen Gründen) deaktiviert.

In der Datei /etc/sysconfig/apache2 heisst es den Eintrag APACHE_MODULES=”…” zu finden und um mod_rewrite zu ergänzen.

Damit Suse diese Änderung in die richtigen Config-Dateien übernimmt, muss auf der Console noch ein SuSEconfig ausgeführt werden.

Nun fehlt nur noch ein Neustart des Apache Web-Servers.

 

oder 

 

Um auf einem 64-Bitt-Rootserver das mod_rewrite-Modul zu aktivieren, gehen Sie bitte wie folgt vor:

Um zu sehen ob ein Modul geladen ist schauen Sie in /etc/apache2/sysconfig.d/loadmodule.conf nach.

Bei aktivem mod_rewrite müsste folgendes in dieser Datei stehen:

LoadModule rewrite_module /usr/lib64/apache2-prefork/mod_rewrite.so

anderenfalls editieren Sie /etc/sysconfig/apache2 :

Suchen Sie nach APACHE_MODULES und fügen Sie "rewrite" innerhalb der Hochkommata ein.

Die angepasste Zeile sollte danach ungefähr so aussehen:


APACHE_MODULES="access actions alias auth auth_dbm autoindex cgi dir env expires include log_config mime negotiation setenvif ssl userdir php4 php5 perl frontpage suexec rewrite"



Danach starten Sie den Apache2 neu: /etc/init.d/apache2 restart

Das Modul wird nun in /etc/apache2/sysconfig.d/loadmodule.conf angezeigt.

 

Last Updated on Tuesday, 23 February 2010 09:28
 
VirtualHosts unter XAMPP einrichten PDF Print E-mail
Written by Farschad Etemad   
Friday, 12 February 2010 13:02

Für gewöhnlich hat man bei XAMPP bekanntermaßen Adressen wie http://localhost/ oder auch http://localhost/unterordner/, doch das ist auf Dauer etwas umständlich. Viel angenehmer wäre doch, wenn man statt http://localhost/wishude/ eine Adresse wie http://www.wishu.vs/ (vs steht hier für Virtual Server) hat. So muss man nicht lange überlegen, wie nun der Ordner heißt, sondern hat gleich seine Domain nur anstelle von .de, com, .net oder ähnlichem ein .vs

Logo des XAMPP Projekts

Logo des XAMPP Projekts

Um das zu bewerkstelligen muss man in 3 Dateien kleinere Änderungen vornehmen. Und den Apache-Server dann neu starten. Dies geht relativ leicht über das Kontrollpanel von XAMPP. Ohne den Neustart des Apache-Servers würden die Änderungen nicht vollständig übernommen und es kann zu Fehlern kommen.

Wenn wir davon ausgehen, dass XAMPP auf der Partition D:\ im Hauptverzeichnis installiert wurde, sind das folgende Dateien welche später bearbeitet werden müssen um einen VirtualHost zu erzeugen:

  • D:\XAMPP\apache\conf\httpd.conf
  • D:\XAMPP\apache\conf\extra\httpd-vhosts.conf
  • C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts

Nehmen wir an, wir wollen aus der Adresse http://localhost/wishude/ die Adresse http://www.wishu.vs/ machen. Mit dieser Aufgabe werde ich Sie jetzt durch dieses kleine Tutorial führen.

Als erstes öffnen wir die httpd.conf un navigieren zu Zeile 176. In dieser müsste DocumentRoot "D:/XAMPP/htdocs" stehen. Der Pfad ändert sich natürlich je nach Installationsort von XAMPP. Unter diese Zeile fügen wir folgendes ein:

DocumentRoot "D:/XAMPP/wishu"

Auch hier ändert sich der Pfad je nach Installationsort.

Als nächstes öffnen wir die Datei httpd-vhosts.conf, hier dürften derzeit nur Einträge sein, welche ein # vorangestellt haben – also auskommentiert wurden. Diese Bereiche sind Beispiele für die Erstellung von VirtualHosts. Darunter fügen wir nun unseren Code ein. Dieser sieht dann wie folgt aus:

NameVirtualHost 127.0.0.1
<VirtualHost 127.0.0.1>
ServerName www.wishu.vs
ServerAlias wishu.vs
AddType text/html .shtml
AddHandler server-parsed .shtml
DocumentRoot "D:/XAMPP/wishu"
<Directory "D:/XAMPP/wishu">
Options Indexes FollowSymLinks
Options +Includes
#   Options +
AllowOverride FileInfo
AllowOverride All
Order allow,deny
Allow from all
DirectoryIndex index.html index.htm index.php
</Directory>
</VirtualHost>

Unter ServerName und ServerAlias wird die gewünschte Adresse sowohl mit als auch ohne www. Der Ordnerpfad wird an den Stellen DocumentRoot und <Directory> bestimmt. Die restlichen Einstellungen sind lediglich Formsachen, welche nicht weiter beachtet werden sollten, wenn man sich damit nicht wirklich auskennt.

Diese Konfiguration lässt auf jeden Fall einige Freiheiten mehr als eine gewöhnlich Konfiguration. Was sinnvoll ist, da man ja schließlich Zuhause nicht selbst eingeschränkt werden möchte. Die beste Methode ist es allerdings die Einstellungen an den Webserver anzupassen, doch dafür muss man sich schon etwas besser mit der Materie auskennen.

Zu guter Letzt bearbeiten wir die hosts-Datei, welche im Grunde nichts mit XAMPP zu tun hat. Diese Datei ist von Natur aus bereits auf dem System in diesem Ordner. Mit dieser verwaltet man Extraregeln für die Weiterleitung von Domains. So kann man zum Beispiel in dieser Datei einstellen, dass Die Yahoosuche auf Google weiterleitet oder ähnliches.

Ähnliches tun wir jetzt auch mit unserem VirtualHost. In der Hosts-Datei muss man sowohl die Adresse, welche umzuleiten ist, also auch die an die es weitergeleitet werden soll angeben. Die kleine Schwierigkeit – das Zil muss als IP-Adresse angegeben werden. Wenn man einmal statt http://localhost einfach 127.0.0.1 eingibt, kommt man auf die gleiche Seite wie bei den sonstigen Aufrufen.

Diese IP-Adresse nutzen wir auch in der Hosts-Datei. Der zweite Parameter wird die Adresse sein, welche wir in der httpd-vhosts.conf bestimmt haben. Wieder mit und ohne www. Bisher müsste bereits ein Eintrag drin sein, das wäre dann dieser:

127.0.0.1    localhost

Es ist natürlich auch gut möglich, dass bereits einige andere Einträge von zum Beispiel einem Anti-Virenprogramm eingefügt wurden, doch der Eintrag welchen wir benötigen, steht in den meisten Fällen ganz oben. Unter diesen Eintrag fügen wir dann folgendes ein:

127.0.0.1    wishu.vs www.wishu.vs

Nun muss nur noch der Apache-Server neu gestartet werden und schon kann man die Seite aufrufen. Wenn der Ordner noch leer ist, bekommt man lediglich eine leere Verzeichnisübersicht angezeigt. Durch einfügen der Dateien ist die Seite dann wie gewohnt nutzbar. Die MySQL-Daten bleiben so erhalten, ebenso wie alles andere - lediglich die Adresse ändert sich.

Last Updated on Friday, 12 February 2010 13:11
 
Mysql Exportieren / Importieren PDF Print E-mail
Written by Farschad Etemad   
Friday, 12 February 2010 13:00


MYSQL Datenbank exportieren

Es gibt 3 verbreitete Möglichkeiten um Datenbanken zu exportieren:

1: Eine Datenbank
Export einer Datenbank sowie einer oder meherer Tabellen

linux> mysqldump database [tables] > database.sql


mit Benutzer und Passwort

linux> mysqldump database -u USER -p [tables] > database.sql


oder komprimieren

mysqldump < mysqldump options> | gzip > outputfile.sql.gz


2: Mehrere Datenbanken
Export mehrere Datenbanken gleichzeitig

linux> mysqldump --databases DB1 [DB2 DB3...] > some_databases.sql


mit Benutzer und Passwort

linux> mysqldump --databases DB1 [DB2 DB3...] -u USER -p > some_databases.sql



3: Alle Datenbanken
Export aller vorhandenen Datenbanken gleichzeitig

linux> mysqldump --all-databases > all_databases.sql


mit Benutzer und Passwort

linux> mysqldump --all-databases -u USER -p > all_databases.sql



MYSQL Datenbank importieren

Wenn ein Dumpfile (sql-File) vorliegt ist der Datenimport denkbar einfach:

Datenbank-Dump importieren
Importieren eines Dump SQL-Files

linux> mysql -p dbname < dumpfile.sql


mit Benutzer und Passwort

linux> mysql -p dbname -u USER -p < dumpfile.sql

 

Last Updated on Friday, 12 February 2010 13:11
 
Löschen, Kopieren, Verschieben PDF Print E-mail
Written by Farschad Etemad   
Friday, 12 February 2010 12:59


Im Prinzip sind die dafür erforderlichen Begriffe mkdir (make directory = erstelle Verzeichnis), cp (copy = kopieren), mv (move = verschiebe) und rm (remove = entfernen). Mithilfe diesen vier Begriffe können wir schon eine ganze Menge anstellen.

Verzeichnis und Dateien erstellen

Um einen Verzeichnis zu erstellen geben wir einfach mkdir, ein Leerzeichen und den Namen des Verzeichnisses ein, das wir erstellen wollen. Das ganze sieht dann so aus:

user@linux:~$ mkdir mein_ordner

In den neu erstellten Ordner können wir jetzt mit cd mein_ordner wechseln. Nun erstellen wir uns ein paar Dateien. Dazu können wir einen Editor wie "nano" verwenden, aber wenn wir damit mehrere Dateien gleichzeitig erstellen, müssen wir diese dann alle schließen. Sollten wir diese noch mit Inhalt füllen wollen, wäre das perfekt. Zu übungszwecken reicht es jedoch die Dateien so zu erstellen:

user@linux:~/mein_ordner/$ touch klaus max peter uschi

Ein ls müsste uns jetz als Inhalt diese neuen Dateien anzeigen.

user@linux:~/mein_ordner$ ls
klaus  max  peter  uschi
user@linux:~/mein_ordner$

Datei und Ordner kopieren

Um Dateien und Ordner zu copieren ist eine regel zu beachten. Ordner lassen sich nur mit der Option "-r" kopieren. Bei Dateien reicht jedoch ganz einfach cp:

user@linux:~/mein_ordner/$ cp max max2

Hinter cp gibt man als erstes die zu kopierende Datei an und danach den Namen der Kopie. Da man jedoch Dateien meist an einen anderen Ort kopieren möchte erstellen wir als erstes mal einen neuen Ordner mit mkdir neuer_ordner, danach machen wir folgendes:

user@linux:~/mein_ordner/$ cp klaus neuer_ordner/

Zum Verständnis, Ordner enden immer mit einem Slash "/". Habt ihr mitlerweile mal die TAB-Taste versucht zu benutzen? Geht mal in euer Verzeichnis "mein_ordner" und gebt mal ls neu ein und drückt dann die TAB Taste, jetzt müsste er aus "neu" "neuer_ordner" machen. Um Ordner zu kopieren ist wie schon erwähnt, das Attribut "-r" nötig. Es steht für "recursive". Recursiv sorgt dafür, dass auch der Ordnerinhalt mit kopiert wird, das gilt auch dann wenn nichts im Ordner enthalten ist. Also erstellen wir eine Kopie unses Ordners so:

user@linux:~/mein_ordner/$ cp -r neuer_ordner/ kopie

Nun kann man in den Ordner "kopie/" wechseln und findet dort auch die Datei "klaus" vor.
Verschieben von Dateien und Ordnern

Die Verschieben-Funktion wird neben dem eigentlichen verschieben auch zum umbenennen verwendet. Wollen wir also die Datei "klaus" in "alex" umbenennen gehen wir wie folgt vor:

user@linux:~/mein_ordner/kopie$ mv klaus alex


Nun wird uns ls Aufschluss darüber geben, dass die datei "klaus" jetzt "alex" heisst. Gehen wir nun mit cd .. ein Verzeichnis höher, dann können wir auch "uschi" in "kopie/" verschieben und zwar so:

user@linux:~/mein_ordner/$ mv uschi kopie

Den Ordner "kopie" können wir auch ganz einfach in den Ordner "neuer_ordner" verschieben:

user@linux:~/mein_ordner/$ mv kopie neuer_ordner

Löschen von Dateien und Ordnern

Da Linux den Benutzer nicht für dumm hält, frag es garnicht erst, ob es einen aufgetragenen Vorgang wirklich durchführen soll. Das heisst also, dass wir mit der Löschen-Funktion sehr vorsichtig umgehen sollten. Es ist natürlich möglich mit der Option "-i" eine solche Abfrage bei jeder Löschung anzuzeigen, jedoch ist das ja nicht notwendig, wenn wir wissen, was wir löschen wollen.
Fangen wir also an. Wir wechseln mit cd mein_ordner/ in unseren neu erstellten Ordner.Nun möchten wir die Datei "peter" löschen, dazu gehen wir so vor:

user@linux:~/mein_ordner/$ rm peter

Wie immer gibt uns ls Aufschluss darüber, dass die Datei "peter" jetzt nicht mehr im Verzeichnis vorhanden ist.
Nun sollten wir mal den Inhalt eines Verzeichnisses löschen, ohne dabei das verzeichnis selbst zu löschen. Dazu gehen wir in unseren neuen Ordner, also cd ~/mein_ordner/neuer_ordner und dort löschen wir mit folgendem Befehl alle Dateien im Ordner "kopie/":

user@linux:~/mein_ordner/neuer_ordner$ rm kopie/*

Dabei steht der Stern "*" für alle Dateien. Der Stern ist Platzhalter für alles was kommt. Ist sehr praktisch zu wissen, wenn man die Konsole verwendet.
Nun wollen wir die Lektion beenden und unseren gesamten Test-Ordner samt Inhalt löschen. Dazu gehen wir in unser Home-Verzeichnis, das geht z.B. mit dem Befehl cd. Jetzt geben wir folgendes ein:

user@linux:~$ rm -r mein_ordner/

Jetzt sind "mein_ordner/" und alle Unterverzeichnisse gelöscht worden. Einen Ordner kann man nur mit der recursiv Funktion löschen.
Nun könnt ihr euch durch die Verzeichnisstruktur Bewegen und Grundoperationen ausführen. Probiert einfach ein bisschen rum und lernt schön die TAB-Taste zu verwenden.

Last Updated on Friday, 12 February 2010 13:12
 
tar gz packen entpacken PDF Print E-mail
Written by Farschad Etemad   
Friday, 12 February 2010 12:32

Entpacken

tar xfvz [ARCHIV].tar.gz

Packen

tar czvf [ARCHIV].tar.gz [VERZEICHNIS1] [DATEI1]
Last Updated on Friday, 12 February 2010 13:13
 
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